Deutschen Bank AG: Phishing-Mail verlangt nach der TAN-Liste

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Aktuell ist wieder eine ganz besonders gemeine Phishing-Mail im Umlauf, die den Benutzer dazu auffordert, die TAN-Liste zu fotografieren oder zu scannen und anschließend auf einer manipulierten Internetseite hochzuladen. Die E-Mail wurde auf Kunden zugeschnitten, die ein Konto bei der Deutschen Bank AG besitzen und ist – abgesehen von einigen sprachlichen Auffälligkeiten – ausgesprochen professionell aufgebaut. Daher sollten Empfänger einer derartigen Mail besonders aufpassen und diese nach Möglichkeit gar nicht erst öffnen.

Wer in den vergangenen Tagen eine Nachricht von der Deutschen Bank AG bekommen hat, kann diese wohl getrost ignorieren. Zumindest dann, wenn es sich um ein Schreiben handelt, das dazu auffordert, die TAN-Liste zu fotografieren oder als Scann auf einer präparierten Webseite hochzuladen. In der Phishing-Mail wird dieser Schritt damit begründet, dass angeblich ab 2013 das komplette iTAN-Verfahren eingestellt und durch Mobile TAN ersetzt wird.

Die Webseite der Kriminellen ist professionell aufgebaut und auch der Text der Phishing-Mail hat nur wenige sprachliche Mängel. Oft lassen sich Phishing-Mails leicht daran erkennen, dass sie schlecht geschrieben sind, viele Rechtschreibfehler haben sowie eine kuriose Grammatik aufweisen. Bevor man jedoch den Anweisungen in der E-Mail-Folge leistet, sollte die Bank über einen sicheren Kommunikationsweg kontaktiert werden. Man kann jedoch davon ausgehen, dass eine Bank niemals TAN-Listen oder Passwörter via E-Mail direkt beim Kunden erfragt.

Die nun verschickte Phishing-Mail erzeugt jedoch durch kurze Fristsetzung Druck beim Empfänger, der sich dadurch vielleicht zum schnellen Handeln verleiten lässt und den Betrügern seine TANs zugänglich macht. In der E-Mail heißt es weiter, dass außerdem die Mobiltelefonnummer und die Login-Daten des Kontos benötigt werden, um den Vorgang erfolgreich abschließen zu können. Andernfalls drohe die Sperrung des Banking-Kontos durch die Deutschen Bank AG.

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