Nachrichten: Server des Antivierenprogramm-Hersteller Kaspersky Lab gehackt
Das russische Computersicherheitsunternehmen Kaspersky Lab warnt vor einem
Wurm, der in einer Virenwarnung an alle Adressaten seines Newsletters verschickt
wurde. Der oder die Angreifer hatten in der Nacht von Donnerstag auf Freitag
vergangene Woche den Webserver des Unternehmens geknackt, um an die Adressliste
zu gelangen. In der gefälschten Warn-Mail war der Wurm "Bridex" enthalten. http://www.kaspersky.com/news.html?id=965624
Das Unternehmen hat sich inzwischen bei allen Abonnenten des Newsletters entschuldigt. Gleichzeitig bietet das Unternehmen seine kostenlose Unterstützung bei der Entfernung des Bridex-Wurms an, sollte ein Benutzer-PC durch diese Mail infiziert worden sein. Kaspersky Labs wies in diesem Zusammenhang nochmals darauf hin, dass der Newsletter des Unternehmens als Plain-Text-Nachricht versendet wird und keine Attachments enthält. Nachrichten, die scheinbar von dem Unternehmen kommen und anders formatiert sind oder einen Anhang enthalten, sollte der Empfänger unmittelbar an Kaspersky Labs weitersenden.
"Zurzeit suchen wir noch nach dem Ursprung des Angriffs und treffen die notwendigen Maßnahmen, damit dieser Angriff in Zukunft nicht mehr möglich ist", erklärte Eugene Kaspersky, Leiter der Anit-Viren-Forschung bei Kaspersky Labs. Wie der Hack gegen den Webserver des Unternehmens gelingen konnte und welche zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen getroffen wurden, teilte das Unternehmen nicht mit.
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