Das Service Pack 1 für Office 2013 wurde veröffentlicht

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Wie bereits vor einiger Zeit angekündigt, hat Microsoft nun das Service Pack 1 für Office 2013 zum Download freigegeben. Das Service Pack bringt zudem Erneuerungen in SharePoint 2013 sowie Exchange 2013. Es soll vor allem die Sicherheit und Stabilität der Anwendungen verbessern, aber es werden auch einige neue Funktionen integriert.

Bereits im November vergangenen Jahres hat Microsoft das Service Pack 1 für Microsoft Office 2013 angekündigt. Damals war noch recht unpräzise von einem Veröffentlichungstermin Anfang 2014 die Rede, und seit heute steht es dann zum Download bereit. Das Service Pack bringt einige wichtige Updates mit sich, die vor allem für die Sicherheit sowie aber auch die Stabilität von Microsoft Office 2013, Exchange 2013 sowie SharePoint 2013 von Bedeutung sind. Unter anderem wurden einige Kompatibilitätsprobleme mit Windows 8.1 sowie dem Internet Explorer 11 behoben. Auch die Probleme, die es mit Windows Server 2012 R2 in der Serverversion gegeben hat, sollen mit dem Service Pack behoben worden sein.

Auch hardwareseitig wurden einige Verbesserungen integriert. Zum Beispiel soll die Unterstützung für Bildschirme mit hoher Pixeldichte sowie auch von Präzisions-Touchpads verbessert worden sein und Entwickler bekommen einige neue Programmierschnittstellen. Das SkyDrive Pro wurde in One Drive for Business umbenannt.

In Excel hat man ein 3D-Visualisierungswerkzeug integriert, das vor allem für geographische oder zeitliche Daten in Excel Anwendung findet. Diese Funktion findet man unter dem Namen Power Map for Excel. Auf diese Neuerungen und können vor allem die Abonnenten von Office 365 ProPlus zugreifen. Für Office 365 gibt es zudem eine Verbesserung der Virtualisierungstechnik „Click-to-Run“, welche dazu da ist, die Desktopanwendungen für Office 365 zu installieren und zu aktualisieren.

Wer bis dato nicht regelmäßig die inkrementellen Updates für Office 2013 installiert hat, bekommt diese, so wie es bei Microsoft üblich ist, mit dem Service Pack 1 mit. Das betrifft alle Updates, die seit Herbst 2013 für das Programm erschienen sind. Was mit diesen Updates behoben wurde, kann man in einer offiziellen Liste von Microsoft nachlesen, die das Unternehmen auf ihrer Internetpräsenz bereitstellt.

Die wichtigsten neuen Funktionen für Exchange 2013 ist die Unterstützung von Windows Server 2012 R2 so wie die Wiedereinführung der Unterstützung von S/MIME in Outlook Web Access (OWA). Damit steht diese Funktion wieder für OWA, Exchange-ActiveSync-Clients und Outlook zur Verfügung. Auch für Exchange 2013 hat das Unternehmen Microsoft eine vollständige Liste aller Verbesserungen und Veränderungen hochgeladen.

Wer sich direkt mit dem neuen Service Pack ausstatten möchte, kann dies über das Microsoft Download Center tun, und sich das große Update über eine MSI herunterladen. Wer es allerdings noch nicht so eilig hat, die Neuerungen in sein Officepaket zu integrieren, der kann auch einfach abwarten, denn in 30 Tagen wird das SP1 direkt als automatisches Update verteilt. Die Aktualisierung betrifft auch Office RT. Der Nutzer, die Windows RT benutzen, erhalten das Servicepack 1 über das herkömmliche Windows-Update.

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