Erweiterungen von Exchange Online Protection (EOP), Teil I

Outlook

Exchange Online Protection (EOP) wurde 2013 entwickelt und in den Markt eingeführt als zuverlässige und professionelle Hilfe, sich gegen Spam und Malware effektiv schützen zu können. Während des vergangenen Jahres haben wir EOP noch erweitert und verbessert. Dazu gehört ein besseres Spam-Management und kundenspezifische Strategien für bestimmte Domains, Nutzer oder Gruppen. Zur Zeit endet das erste Jahr dieses Service-Angebots, genug Grund für uns, die folgenden, neuen Erweiterungen unseres Services anzukündigen:

– Verzeichnis-basiertes Edge Blocking
– Vergrößertes Office 365 Domain Limit
– Die Rückverfolgung von Messages wurde auf bis zu 90 Tage erweitert.
– Erweiterter Mail Schutz Report
– Ferngesteuertes PowerShell
– Junk Mail Report für OWA

Dies ist lediglich eine erste Serie von Erweiterungen und Verbesserungen. Eine zweite, noch weiter führende Serie werden wir zum Einen auf der Microsoft Exchange Conference (MEC) 2014 vorstellen und zum Anderen bald in einem weiteren Blog Post (Teil II) ausführlich präsentieren.

Sehen wir uns aber erst einmal einige der neuen Möglichkeiten der ersten Serie etwas genauer an:

Directory-based edge blocking
Wie kürzlich im EHLO Blog beschrieben, ermöglicht das Directory-based edge blocking (DBEB) eine Zurückweisung von Messages für unzulässige Empfänger über den Service Network Bereich. Dabei können Administratoren Mail-fähige Empfänger zur „Azure Active Directory“ hinzu fügen bzw. alle Massages blockieren, die an Email-Adressen versandt wurden, die nicht in der Azure Active Directory aufgeführt sind.

Vergrößertes Office 365 Domain Limit
Wir vergrößerten die Maximalzahl an Domains, die jedem Nutzer erlaubt werden, in Office 365 um 50%, von 600 auf 900 Domains. Diese Ausweitung erfolgt automatisch, so dass die Administratoren nichts aktiv unternehmen müssen, um in den Genuss der Vorteile dieser Verbesserung zu kommen. Wir können nun also bis zu 900 Domains von unserem Office 365 Admin-Portal oder via Remote PowerShell hinzu fügen.

Ausdehnung der Message Rückverfolgung auf 90 Tage
Exchange Online Protection und Exchange Online Admins können nun Message Trace Informationen für die letzten 90 Tage abrufen. Um Zugriff auf dieses Merkmal zu erhalten, klicken wir innerhalb des Exchange Admin Centers auf „Mail flow“ und danach auf „Message trace“.

Wenn man eine Message sucht, die innerhalb der letzten 7 Tage abgeschickt wurde, kann man die Resultate sofort sehen. Für ältere Messages muss man eine Anfrage (Request) auf eine erweiterte Message-Rückverfolgung absenden. Dazu gibt man unter der Option „custom date range“ jenen Datumsbereich innerhalb der letzten 90 Tage ein, für den man sich speziell interessiert.

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