Skype, Skype for Business, Lync oder Communicator als Standart Instant Messaging Programm von Outlook einrichten

Outlook

Wir benutzen Skype als unser Standart-Programm für Instant Messaging und haben es auch mit unserem Outlook zuhause verbunden. Bei der Arbeit nutzen wir wiederum die Business-Variante von Skype und haben Outlook auch mit dieser Skype-Version integriert. Vor Kurzem haben wir unseren Computer zuhause auf Office 2016 mit Hilfe der Lizenz unserer Firma upgegradet und jetzt lässt sich Skype nicht länger bei Outlook 2016 integrieren. Wenn wir uns mit der Business-Version von Skype zuhause einloggten, haben wir festgestellt, dass diese Version stattdessen beim heimischen Outlook integriert wurde.  Heißt das jetzt, dass wir die Home- oder Personal-Edition von Office 2016 benötigen, um diese mit Skype zuhause verknüpfen zu können oder gibt es irgendwo eine Möglichkeit auszuwählen, welcher Instand Messaging Programm bei Outlook integriert werden sollen?

Sowohl Skype als auch Skype for Business (früher bekannt als „Lync“) können mit den Instant Messaging Funktionen gekoppelt werden, die in Outlook 2010, Outlook 2013 und Outlook 2016 verfügbar sind. Das bedeutet, dass man die Verfügbarkeit der Kontakte in Skype sehen, auf eine E-Mail mit einer Sofortnachricht antworten oder auch direkt in Outlook einen Chat oder einen Anruf starten kann.
Wenn man Skype verwendet und dann eine Office-Edition installiert, bei der Skype for Business bereits beinhaltet ist, dann wird Skype for Business als Standart-Programm zum Instant Messaging in Windows eingerichtet. Ähnlich verhält es sich, wenn man schon Skype for Business verwendet und nachträglich das normale Skype installiert. Auch dann wird die normale Version als Standard gesetzt.
Es wäre schön, wenn es einen einfachen Weg geben würde, mit dem man das Instant Messaging Programm für Outlook direkt innerhalb von Outlook oder dem Instant Messaging Programm selbst wählen könnte. Leider ist das nicht der Fall, aber man es wenigstens noch direkt über Registry einstellen.

Registry Schlüssel für Instant Messaging Anbieter:
Der Registry Schlüssel, der festlegt, welches Instant Messaging Programm bei Outlook integriert wird, lautet:

HKEY_CURRENT_USER\Software\IM Providers

Unterhalb dieses Schlüssels finden sich diverse Sub-Schlüssel, welche die Programme zum Instant Messaging repräsentieren, die auf dem Computer bereits installiert sind (und sich als solche registriert haben). In dem Schlüssel „IM Providers“ findet man einen Wert, genannt „DefaultIMApp“. Dieser Wert sollte mit einem der Sub-Schlüssel korrespondieren. Wenn man den Wert von „DefaultIMApp“ ändert, muss man Outlook und das Instant Messaging Programm neu starten. Ab jetzt sollte Outlook diese Anwendung dann für seine Instant Messaging Funktionen verwenden.
Wenn man also Skype for Business als Standart-Programm benutzen möchte, sollte der Wert von „DefaultIMApp“ auf „Lync“ gesetzt werden, da dies der ursprüngliche Name von Skype for Business ist und dieser Name häufig noch zum Zwecke der Abwärtskompatibilität verwendet wird.

Mit Outlook können unterschiedliche Instant Messaging Programme verknüpft werden, aber die Umstellung der Standart-Einstellung benötigt eine Anpassung der Registry.

Hinweis: Das Ändern des Standart-Anbieters für Instant Messaging beeinflusst natürlich auch die anderen installierten Office-Anwendungen, wenn man beispielsweise die Kontaktkarte bei Backstage oder den Kommentar-Bereich von Word verwendet.

Unterstützte Instant Messaging Programme:
Leider kann man nicht einfach einen beliebigen Instant Messaging Client auswählen und darauf vertrauen, dass die Integration mit Outlook oder anderen Office-Anwendungen auch funktioniert. Wenn das Programm keine Funktionen zur Einbindung von Office anbietet, dann schaltet die Auswahl des Programms in der Registry die Funktion zu Antwort mit einer Direktnachricht, Chats, Anrufen und dem Einsehen der Verfügbarkeit in Outlook aus.
Zu den Instant Messaging Programmen, welche unterstützt werden, gehören: Skype, Skype for Business, Lynch und Office Communicator 2007 R2. Der Grad der Integration hängt von dem Instant Messaging Programm und der verwendeten Version von Outlook ab.

Hinweis: Da Microsoft den Betrieb seines Windows Messengers eingestellt hat, kann man den MSN Messenger auch nicht länger als Standart-Programm einrichten.

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