Kurioses
Auf dieser Seite stellen wir kuriose Dinge vor, die es rund um das Thema Email gibt.
Aber zunächst zum @-Zeichen! Der Klammeraffe stammt aus Lateinamerika und hat so gut wie gar nichts mit dem @-Zeichen zu tun. Obwohl beide in Deutschland ein und denselben Namen besitzen. In der Welt der Informationen geht fast nichts mehr ohne dieses Zeichen. Das hätte sich Ray Tomlinson (Programmierer) auch nicht vorgestellt, als er 1972 nach einem Zeichen auf der Tastatur gesucht hatte, das in keinem Namen bzw. Wort vorkommt. Dieses Trennzeichen hat heutzutage so einen großen Stellenwert in Gesellschaft eingenommen, daß man schon von einer at-Generation spricht. Woher das ASCII-Code Zeichen 64 stammt, weiß keiner so genau, nur eins weiß man: im Mittelalter war dieses Zeichen eine Maßeinheit. In Spanien ist dies heute noch ein Handelsmaß, was durch die arabische Besetzung hängengeblieben ist. Dort steht es für ein Viertel. Das klingt ein wenig mystisch, was dem Internet aus unserer Sicht ein wenig "Würze" gibt. Unsere europäischen Nachbarn nennen unsere Affenschaukel z.B. Schneckenhaus (Italiener), Schweineschwanz (Dänen), Rollmops (Teschechen) oder Wirlpool (Engländer).
- Spam-Shop
Wer von Spam gar nicht genug bekommen kann, darf sich im Spam-Geschenke-Shop bedienen. Es handelt sich hierbei um den Shop des Frühstücksfleisch-Herstellers Hormel Foods, der auf seinen Markeneintrag "Spam" sehr viel Wert legt und im Fall des Missbrauchs des Begriffs auch schon mal klagt. Im Spam-Shop kommt dem Verwurster die Doppelbedeutung des Begriffs aber sicher sehr gelegen. - Virtuelle Schlägerei
Wie verwickele ich jemanden in eine virtuelle Schlägerei? Auf der Seite boesetaten.de gibt es eine Möglichkeit, sich auf witzige Weise beim Übeltäter zu rächen. Suchen Sie sich dort aus 125 witzigen Attacken eine aus, und geben Sie den Grund für Ihre Rache ein. Der besagte Übeltäter erhält daraufhin automatisch eine E-Mail, in dem ihm von Ihrer Attacke berichtet wird. Vorbereitungen: Sie brauchen nur den Namen und die E-Mail-Adresse des Opfers...
- Homers Emailadresse
Kennen Sie die Zeichentrick Serie die „Die Simpsons“, dann ist Ihnen Homer sicherlich ein Begriff. Wie der Nachrichtensender BBC berichtete, wurde in der 14. Staffel der Simpsons die E-Mail-Adresse von Homer Simpson angezeigt. Das führte in den USA dazu, dass tausende von Simpsons-Fans eine E-Mail an Homer sendeten.
Die Fans, die dem gelben Kult-Star schrieben, bekamen sogar eine Antwort auf ihre Mails. Die Fans bekommen allerdings nicht von Homer, sondern von dem Autor der Episode 'The Dad Who Knew Too Little' Antwort auf ihre Mails.
E-Mails an Homer sollen auch noch in Zukunft beantwortet werden, gab der Autor bekannt. Hier die Adresse:
chunkylover53@aol.com - Die Einweg Emailadresse. Eine sehr interessante Möglichtkeit sich gegen Werbemails zu schützen bietet Nervmich.net. Hier können Sie sich einen einen zeitlich begrenzten Weiterleiter (Alias) einrichten lassen, der nach 24, 48 oder 72 Stunden erlischt. Das Ganze ist sehr einfach gestaltet, Sie suchen sich einen Namen aus, z.B. Nospam und daraus wird dann die Emailadresse Nospam@nervmich.net . Hier können Sie angeben, wie lange der Name bestehen soll; und anschließend tragen Sie Ihre „echte“ Emailadresse ein, an die die Nachrichten weitergeleitet werden sollen. Nach Ablauf des Zeitintervalls kann Sie keiner mehr auf dieser Emailadresse (Nospam@nervmich.net) erreichen. Einen kleinen Harken gibt es allerdings, eine Weiterleitung an Freemailer wie GMX oder Web.de ist nicht möglich.
- Gebete per Email! Ihre Gebete werden erhört, jedenfalls auf der italienischen Webseite, die für den Franziskaner Antonius-Basilika eingerichtet worden sind. Alle Emails mit Bitten und Gebeten, die an diese Internet-Seite gehen, werden auf einer Diskette gesammelt und unter das Grab des Heiligen gelegt!
- Müll Reminder
Vergessen Sie immer Ihre Mülltonne an die Straße zu stellen? Damit ist jetzt Schluß, wenn Sie im Landkreis Stade wohnen, denn auf der Webseite von "Umweltwecker.de" können Sie sich anmelden, um diesen überaus wichtigen Termin nicht zu verpassen. Sie erhalten dann am Vortag Ihres Abfuhrtermins eine Email oder SMS mit folgendem Inhalt"Stellen Sie bitte heute Ihre Hausmülltonne raus – morgen kommt die Müllabfuhr!â€. Dieser Dienst soll auf weitere Landkreise in Niedersachsen ausgedehnt werden.
- Bläh-Mail (Create a Fart)
Wenn Sie jemandem per Email mal so richtig die Meinung sagen wollen, schicken Sie Ihm doch einfach mal das Geräusch einer Blähung zu. Sie können dabei bestimmen, wie lang, welches Aroma, in welchem Ton und in welcher Stärke der Darmwind-Sound beim Empfänger ankommen soll. Dem Adressaten wird es stinken.
- Schreiben Sie dem Weihnachtsmann doch mal direkt eine Email! Dies können Sie unter folgender Adresse erledigen: http://www.emailsanta.com/email_santa.html
- Unter www.celebrityemail.com finden Sie ca. 18.000 Adressen von Prominenten; hier finden Sie sicherlich auch die Emailadresse Ihres Lieblingsschauspielers.
- Wenn Sie eine Signatur suchen, die Ihre Email aussergewöhnlich unterstreichen soll, dann schauen Sie doch einfach mal bei www.coolsig.com vorbei. Von simplen Lebensweisheiten bis hin zu schnuckeligen Buchstaben-Comics finden Sie zahllose Anregungen.
- Spamradio. Bekommen Sie öfters mal die eine oder andere Werbemail? Dann sollten Sie doch mal einen dieser oft sehr "sinnvollen" Texte über den Äther schicken. Auf der Interseite Spamradio können Sie die Textinhalte der Werbemails aus einem Radio ertönen lassen. Das ist wahrscheinlich das Einzige was man wirklich mit diesen nervigen Emails anfangen kann.
- Emailadresse auf dem Ärmel. Wenn Sie mal in Zürich sind werden Sie vielleicht Menschen sehen, die Nummern auf Ihrer Kleidung tragen (z.B. auf Blusen, Jacken oder Röcken). Es handelt sich dabei nicht um ausgebrochene Sträflinge, sondern um Trendsetter. In den schweizer Szene-Boutiquen erhält man Kleidung mit einer aufgedruckten anonymen Email-Adresse, die sich aus einer fortlaufenden Nummer zusammensetzt und der URL Adresse @skim.com. Beim Kauf eines Kleidungsstückes erhalten Sie eine Karte, die Ihnen eine Zugriffsberechtigung auf die Mailbox von www.Skim.com ermöglicht.
- Glückskekse per Email. Wenn Sie einmal in einem asiatischen Restaurant gegessen haben, sind Ihnen Glückskekse wahrscheinlich bekannt. Diese kleinen Kekse sind mit Sprüchen gefüllt, die eigentlich immer einen positiven Inhalt besitzen. Auf dieser Webseite können Sie nun die Glückskeksweisheiten per Email verschicken lassen. Folgende Kategorien stehen zur Auswahl: Arbeit, Liebe, Fun und Leben. Wenn Sie sich für ein Thema entschieden haben, werden die Botschaften per Zufall automatisch generiert. Mit diesem Dienst können Sie Freunde, Bekannte oder Kollegen mal eine etwas andere Mail zukommen lassen.
- Was machen Sie eigentlich wenn Sie tod sind? Emails verschicken? Wenn Sie sich bei "Finalthoughts" angemeldet haben, werden nach Ihrem Tod Ihre Nachrichten von diesem Dienst kostenlos verschickt! Das ist natürlich etwas schaurig aber es hat auch enorme Vorteile Sie können weniger beliebten Menschen Ihre Meinung sagen und haben damit auch gleichzeitig das letzte Wort. Jedes Mitglied bei "Finalthoughts" muß einen "guardian angel" angeben, der "Finalthoughts" über Ihr Ableben unterrichtet. Die Empfänger werden anschließend diskret darüber informiert, dass eine Nachricht bei dem Email-Dienst für Sie abgelegt worden ist.Leider können Sie bei dem aus L.A. stammenden Dienst kein Testament ablegen oder eine verfaßte Nachricht ändern.
- Klappt es mit Ihrer Ehe nicht mehr? Auf der Webseite von "divorce-online" können Sie sich kostengünstig per Email scheiden lassen. Für nur 55 Pfund übernimmt der Dienstleister für Sie alle Formalitäten. Allerdings nur in England! Damit bleiben einem die teueren Anwaltskosten von bis 500 Pfund erspart. Bei uns kommt jetzt die Frage auf ob man demnächst auch per Email heiraten kann, ohne sich je gesehen zu haben?
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