Antispam-Leitfaden von GMX

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Der E-Mail- und Messaging-Spezialist GMX stellt ab sofort seinen FreeMail-Kunden und Nutzern der Premiumdienste einen umfassenden und hoch wirksamen AntiSpam-Schutz zur Verfügung, der sich im Hintergrund aus sieben verschiedenen Modulen zusammensetzt. Der neue erweiterte Spam-Schutz ist in einer von GMX empfohlenen Konfiguration für alle Nutzer aktiviert. Nach dem Prinzip „Einschalten
und vergessen“ werden Spam-Mails nicht in den Posteingang zugestellt, sondern im Ordner Spamverdacht abgelegt und auf Wunsch nach einer konfigurierbaren Speicherzeit automatisch vom Server gelöscht. Der User erhält eine Sammelbenachrichtigung über neue Spam-Mails und kann bei Bedarf auf alle gefilterten Mails zugreifen. Dem User weiterhin Kontrolle über die gefilterten Mails zu geben, gehört
zu den Grundprinzipien des neuen GMX Spam-Schutzes. Die Konfigurationen sind deswegen für den User auch individuell einstellbar.

Jede Mail im Ordner Spamverdacht wird durch ein Symbol optisch der jeweiligen Spam-Kategorie zugeordnet. Auf diese Weise ist für den User transparent, durch welches AntiSpam-Modul eine Mail in den Spam-Ordner gelangte. Für einige Module besteht zusätzlich die Option, als Spam erkannte Mails sofort zu löschen. Mit den neuen GMX Spam-Filtern behält der User volle Kontrolle
über alle an ihn adressierten E-Mails. Zusätzlich hat er den Vorteil, keine Software auf dem eigenen lokalen PC installieren zu müssen.

Joachim Hofmann, Geschäftsführer der GMX GmbH, kommentiert die GMX AntiSpam-Offensive: „Ab sofort profitieren alle GMX Mitglieder von unseren neuen, selbst entwickelten Spam-Filtern. Unerwünschte Werbemails belegen einen ständigen steigenden Teil der wertvollen Bandbreite im Internet und kosten den Nutzer Zeit und Geld. Das Problem der unverlangt zugesandten Werbung wird weiter bestehen. Deswegen ist es sinnvoll, das Problem nachhaltig auf Providerseite durch technische Maßnahmen zu lösen.“

Intelligente Spam-Erkennung durch Textmuster-Profiler

Der GMX Spam-Schutz beinhaltet als Grundkategorien Analyse-Tools zur Erkennung von unerwünschten Mails sowie Absender-Sperrlisten. Zu den innovativen Funktionen gehört der so genannte Textmuster-Profiler, der durch Analyse von Textmustern in erwünschten und unerwünschten Mails „erlernt“, welche Mails der Anwender als Spam betrachtet. Diese Funktion steht als einzige nur in den Premiumdiensten GMX ProMail und GMX TopMail zur Verfügung. Alle anderen AntiSpam-Maßnahmen sind für alle Nutzer aktiviert.

Spam-Schutz für Nutzer von Mail-Programmen

Nutzer des IMAP-Protokolls, das ab GMX ProMail im Leistungsumfang der GMX Mail-Dienste enthalten ist, können durch die Spam-Maßnahmen ihren Spamverdachts-Ordner komfortabel im Mail-Programm verwalten, ohne dass die Mails zugestellt werden müssen. Dies spart dem Anwender Online-Zeit und Geld.

POP3-Nutzer haben die Wahlmöglichkeit, als Spam aussortierte Mails in ihrem GMX Account im Ordner Spamverdacht abzulegen oder mit dem Betreff-Zusatz „GMX: Spamverdacht“ zustellen zu lassen. Ein automatischer Spam-Report informiert auf Wunsch beim ersten täglichen POP3-Abruf über neue Mails im Spamverdachts-Ordner.

Tipps und Tricks gegen Spam

Providerunabhängige Tipps zur Spam-Vermeidung können durch eine E-Mail an antispamtipps@gmx.de als Autoresponder-Nachricht kostenlos abgerufen werden.

Übersicht GMX AntiSpam-Offensive

1. Analyse-Tools

1.1. Textmuster-Profiler

Der Textmuster-Profiler, der auf der Basis der so genannten „Bayes-Klassifizierung“ arbeitet, „erlernt“, welche E-Mails der User als Spam betrachtet und in Zukunft nicht mehr erhalten möchte. Sobald der User eine Nachricht in der Ordner Spamverdacht verschiebt, wird der Lernvorgang des Profilers angestoßen:

Der Profiler analysiert und speichert den Inhalt der E-Mail.

Je nach Häufigkeit, mit der einzelne Textmuster in unerwünschten oder erwünschten E-Mails vorkommen, wird diesen ein Wert zugeordnet. Bei neu eingehenden Nachrichten greift der Profiler dann auf diese Erfahrungswerte zurück und berechnet die Wahrscheinlichkeit, mit der es sich bei der jeweiligen Nachricht um Spam handelt. Erreicht oder übersteigt die ermittelte Wahrscheinlichkeit
einen festgelegten Wert, wird die E-Mail aussortiert.

Um den Profiler zu „trainieren“ sollten noch nicht als Spam erkannte E-Mails in den Ordner Spamverdacht verschoben werden, anstatt sie direkt aus dem Posteingang zu löschen. Nur so kann der Profiler lernen, was der User in Zukunft nicht mehr lesen möchten.

1.2. Briefkopf-Analyzer

Die meisten Spam-Mails lassen sich bereits anhand typischer Merkmale im E-Mail-Header identifizieren. Dieses AntiSpam-Tool auf der Basis des „Spam Assassin“ überprüft jedes einzelne Element der Header-Information. Ähnlich wie beim Textmuster-Profiler werden den einzelnen analysierten Merkmalen Werte zugeordnet, je nachdem wie typisch sie für eine Spam-Mail sind. Aus diesen Werten wird ein Wahrscheinlichkeitswert errechnet.

Der User kann selbst festlegen, wie empfindlich dieses AntiSpam-Modul reagieren soll, wenn es solche typischen Merkmale festgestellt hat. GMX bietet für diese Funktion drei Stufen: niedrig, normal, hoch. Zusatzoption: Durch dieses Modul erkannte Spam-Mails sofort löschen.

1.3. Spamserver-Blocker

Dieses Modul filtert E-Mails mit Absender-Adressen großer E-Mail-Anbieter, die nicht über einen Mailserver dieser Dienste eingeliefert wurden.

2. Absender-Sperrlisten

2.1. Persönliche Sperrlisten

Whitelist:

Eintrag von E-Mail-Adressen oder Domains, die von der Spam-Prüfung auf jeden Fall ausgenommen und normal zugestellt werden sollen. Dies ist zum Beispiel für erwünschte Newsletter sinnvoll.

Der GMX Spamschutz überprüft als erstes bei jeder eingehenden E-Mail, ob der Absender in der Whitelist enthalten ist. Gibt es eine Übereinstimmung, wird die entsprechende Mail direkt im Posteingangsordner abgelegt. Existiert zum Absender der E-Mail kein entsprechender Whitelist-Eintrag, durchläuft die Nachricht die weiteren AntiSpam-Module des GMX Spamschutzes.

Blacklist:

Eintrag von E-Mail-Adressen oder Domains, von denen der User auf keinen Fall Post erhalten will. Die aufgrund der Blacklist als Spam definierten Mails kann der User entweder im Ordner Spamverdacht ablegen oder gar nicht erst in seine Mailbox gelangen lassen. Im zweiten Fall erhält der Absender die Fehlermeldung, dass die E-Mail-Adresse des User nicht existiert. Durch diese Maßnahme erhöhen sich die Chancen, dass die betreffende User-Mailadresse aus der Adresskartei des Spam-Versenders genommen wird. Die Blacklist ist durch Wildcards flexibel erweiterbar und wirkt hierdurch auch bei ständig wechselnden Absendern der Spamversender.

2.2. GMX Team AntiSpam-Liste

Diese vom GMX AntiSpam-Team verwaltete und laufend aktualisierte Liste enthält für den Versand von Spam bekannte E-Mail-Adressen. Diese Liste sollte der User auf jeden Fall aktivieren.

2.3. Globale AntiSpam-Liste

Diese GMX-intern verwaltete und laufend aktualisierte Liste enthält die IP-Adressen von Internet-Servern, die für den Spam-Versand bekannt sind oder aufgrund ihrer Konfiguration von Spam-Versendern missbraucht werden können.  Wenn der User dieses Modul aktiviert, werden alle über diese Server eingelieferten E-Mails als Spam aussortiert und im Ordner Spamverdacht abgelegt. Zusatzoption:
Durch dieses Modul erkannte Spam-Mails sofort löschen.

2.4. Adressbuch-Filter „Nur Freunde-Option“

Dieses Modul sortiert alle E-Mails als potenziellen Spam aus, deren Absender-Adresse nicht im persönlichen GMX Adressbuch des Users enthalten ist. Der Einsatz ist dann sinnvoll, wenn ein User sein Adressbuch pflegt und immer auf dem neuesten Stand hält.

3. Spam-Optionen für POP3-Nutzer

3.1. Zustellung von Spam

Der Nutzer kann wählen, ob als Spam aussortierte E-Mails in seinem GMX Account im Ordner Spamverdacht abgelegt oder mit dem Betreff-Zusatz „***GMX: Spamverdacht!***“ normal zugestellt werden und somit auch per POP3 zur Verfügung stehen sollen.

3.2. Automatischer Spam-Report

Auf Wunsch informiert GMX täglich beim ersten POP3-Abruf, falls im Ordner Spamverdacht neue E-Mails abgelegt wurden.

Serviceinformationen per E-Mail unter antispamtipps@gmx.de kostenlos abrufbar

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