Durchgehende Verschlüsselung für De-Mail gefordert

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In dem Streit zum De-Mail-Gesetz gibt es immer mehr Verschärfungen. Wieder scheint es eine Verzögerung für De-Mail zu geben, weil der Bundesrat eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung fordert. Allerdings ist die Regierung dagegen. Diese Verschlüsselung sei für den rechtsverbindlichen E-Mail-Dienst notwendig. Allerdings haben Union und FDP keine Mehrheit in der Länderkammer. Dadurch ist es der Opposition nicht möglich, Gesetze, die Zustimmungspflichtig sind, blockieren zu können.
 

de_mail_logo_klein_97x117.jpgAllerdings ist man sich bei Bundesrat und Bundesregierung noch nicht einige darüber, ob das Gesetz für De-Mail auch zustimmungspflichtig ist. Der Bundesrat hat datenschutzrechtliche Bedenken genannt, wenn es um den Vorgang der Verschlüsselung geht und daher die durchgehende Verschlüsselung gefordert.

Schickt ein De-Mail-Anwender eine Nachricht an einen anderen De-Mail-Anwender, dann wird diese auf dem Server kurzzeitig entschlüsselt und erneut verschlüsselt. Die Nutzer-Verbindung wird dann per SSL verschlüsselt. Allerdings ist diese Art Verschlüsselung auf der Serverseite terminiert. Über ein bestehendes System ist es Geschäftskunden möglich, die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung durchzuführen, wenn sie per Gateway mit De-Mail verbunden sind. Die Bundesregierung widerspricht der Forderung mit der Begründung, dass das Ziel von De-Mail gefährdet würde.

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