Google testet Webmail-Service

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Google http://www.google.com testet zurzeit einen eigenen Webmail-Service. Wie das US-Unternehmen heute, Donnerstag, mitteilte, soll das auf den Namen Gmail getaufte Baby ein auf der bewährten Such-Technologie basierender Freemail-Service mit hoher Speicher-Kapazität für erhaltene und gesendete E-Mails sein. Grund für die Entwicklung des Dienstes seien die Beschwerden von Usern über die geringe Qualität bestehender Services gewesen. Eine Kampfansage an künftige Konkurrenten wie Yahoo, MSN und GMX.


Gmail soll ein „besserer Weg für den Umgang mit E-Mails“ sein, verspricht Google-Präsident und Mitbegründer Larry Page. Der Dienst soll auf der Suchtechnologie von Google aufbauen und es so unnötig machen, E-Mails in verschiedenen Ordnern abzulegen. Damit der User jene E-Mails, die er aufbewahren will, auch für immer speichern kann, verspricht Google frei verfügbare Speicherkapazität von einem Gigabyte pro Person. Das ist erheblich mehr als derzeitige Anbieter zur Verfügung stellen. Sollte Gmail ein Erfolg werden, stellt sich jedoch die Frage, wie Google bei steigenden Userzahlen diese Kapazitäten zur Verfügung stellen wird. Derzeit wird die Preview-Version von einer kleinen Zahl von Usern getestet. Ein voraussichtlicher Starttermin für den Webmail-Service wurde nicht bekannt gegeben.

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Kommentar zu “Google testet Webmail-Service

  1. Schorsch

    Auf Grund der Ankuendigung liegt aber die Vermutung nahe, dass es sich bei dem Dienst um einen Aprilscherz handelt, denn ungewoehnlich ist die Ankuendigung auch fuer Googles Verhaeltnisse allemal.

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