Interoute Express verhindert überfüllte Postfächer

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Das Unternehmen Interoute http://www.interoute.com hat mit "Interoute Express" einen Dienst angekündigt, der Posteingangsfächer vor Überfüllung schützen soll. Der webbasierte Service richtet sich an Unternehmen, deren Angestellte häufig große Anhänge versenden. Das Attachement wird dabei von der Lösung nicht direkt an den E-Mail-Empfänger gesendet, sondern auf einem Server zwischengelagert. Der Empfänger erhält statt der Datei einen Link zugesandt, über den er den Download starten kann. Somit werde verhindert, dass Posteingangsfächer mit großen Datenmengen verstopft werden und der Empfang von Nachrichten nicht mehr möglich ist, heißt es in einer Aussendung von Interoute.

"Immer mehr Menschen versenden per E-Mail große Mengen von Informationen über das Unternehmensnetz. Dabei handelt es sich um Präsentationen, Grafiken, Tabellenkalkulationen oder auch Videodateien. Das kann dazu führen, dass Mitarbeiter keine E-Mails mehr versenden bzw. empfangen können, weil ihre Inbox voll ist", führt Gareth Williams, CEO von Interoute aus. Zudem werde die Performance des Netzwerks durch den Versand großer Datenmengen erheblich beeinträchtigt. Die neue Interoute-Lösung soll nun gewährleisten, dass die Adressaten die Informationen vollständig erhalten, die Netzwerkressourcen jedoch geschont werden.

In einer Umfrage, die Interoute in Auftrag gegeben hat, wurden Unternehmen in Großbritannien zu der Problematik mit großen Attachements befragt. Demnach würde das Volumen der Dateianhänge das Unternehmensnetzwerk vor unnötige Belastungen stellen. Nahezu die Hälfte der befragten Angestellten (45 Prozent) versendet zwischen fünf und zehn Anlagen täglich. Weitere 31 Prozent schicken jeden Tag zehn bis 20 Dateianhänge auf die digitale Reise durch das Netzwerk.

"Die Lösung steht als kostenlose Version für Privatpersonen zur Verfügung, die einen Monat lang bis zu fünf Gigabyte Daten speichert und 25 Versendungen erlaubt", so Interoute-Sprecherin Christa Bramstedt. Daneben gibt es weitergehende kostenpflichtige Lizenzen und die unlimitierte Variante des Media Managers. "Hierbei verfügt der Kunde über unlimitierte Speicherkapazität und kann die Zeitdauer der Speicherung individuell festlegen", erläutert Bramstedt.

Zu den ersten Kunden, bei denen die Betaversion der Software im Einsatz war, zählten der Videodienst Clipps AG und die Online-Plattform Immobilienscout24. "Wir verschicken große Mengen an Videodateien. Bei den Empfängern sind oftmals entweder die Postfächer zu klein oder überfüllt. Die Distribution via FTP-Server funktioniert hingegen nur mit technisch versierten Kunden. Interoute Express ist für uns ideal, weil es ein unkompliziertes Tool ist, um einzelnen Kunden große Datenmengen zu schicken," sagt Jürgen Biefang, CEO der Clipps AG. Während der dreimonatigen Betatestphase hat Interoute Express eine Datenmenge von circa 440 Gigabyte auf seiner Verteilplattform gespeichert und weitergeleitet, die sonst die E-Mail-Eingangsboxen der Adressaten belegt hätte. 

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