7 Schritte zu einem sicheren Outlook- und Microsoft-Account

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Nutzen Sie Microsoft Outlook, oder den Outlook Mailserver? Dann wissen Sie vielleicht schon, dass die Server von Microsoft im April 2019 von Hackern angegriffen wurden, und dass Nutzerdaten dabei kompromittiert wurden. Obwohl Microsoft sich bis heute weigert anzugeben, wie viele Nutzer und Nutzerinnen betroffen sind, wissen wir, dass sich die Angriffe auf Outlook.com (ehemals Hotmail) beschränkt haben. Nutzer und Nutzerinnen von Outlook und anderen Microsoft Plattformen sollten sich spätestens dies zum Anlass nehmen, ihre Konten besser gegen Angriffe von Hackern zu sichern. Doch welche Strategien funktionieren überhaupt bei der Sicherung von Microsoft Konten? Wir haben die 7 effektivsten Schritte für Sie zusammengestellt.

1. Achten Sie darauf, wer Ihre Microsoft Log-in Daten kennt

So banal wie es klingen mag, der erste Angriff von Hackern beginnt immer zunächst mit der E-Mail-Adresse. Besonders wenn Sie sensible Daten in Ihrem Account lagern, oder viel private Korrespondenz über Ihr Outlook-Konto machen, ist es wichtig, dass nur die notwendigen Personen wissen, wie Ihr Passwort lautet. Spielen Sie gerne online oder sind auf tendenziell unsicheren Plattformen unterwegs? Überlegen Sie, ein anderes Konto zur Anmeldung Ihres Spielerkontos zu nehmen, um die Sicherheit Ihres Outlook-Kontos zu gewährleisten.

2. Nutzen Sie ein VPN, um sich bei Microsoft einzuloggen

Ein VPN, oder Virtual Private Network, kann Ihnen dabei helfen, Ihr Microsoft-Konto vor Hackern und anderen Neugierigen zu schützen. Unter den vielen Funktionen einer VPN-Verbindung findet sich zum Beispiel die Möglichkeit, dass man die genutzte IP Adresse verbergen kann, was eine zusätzliche Sicherheitsschicht für Nutzerinnen von Outlook oder Microsoft-Konten kreiert. Durch die Verschleierung Ihrer wirklichen IP- Adresse können Sie sich dementsprechend virtuell einloggen, von wo Sie möchten. Dies macht es Hackern schwieriger, Sie zu orten und Ihre Daten zu missbrauchen.

3. Benutzen Sie 2-Faktoren Authentifizierung

Wer die geläufigen Online Banking Seiten nutzt, der kennt sich wahrscheinlich schon ein wenig mit der sogenannten 2-Faktoren (oder “2 Factor”) Authentifizierung aus. Hier müssen Nutzerinnen und Nutzer neben einem Hauptpasswort noch einen zweiten Code eingeben, der meist über ein Mobiltelefon oder ein verlinktes E-Mail-Account versendet wird. Durch die Nutzung von 2-Faktoren-Authentifizierung stellen Sie sicher, dass Ihr Konto auch wirklich nur von Ihnen benutzt werden kann.

 

4. Benutzen Sie ein starkes Passwort

Es mag schon fast redundant klingen, aber ein starkes und einzigartiges Passwort ist immer noch die Basis von einer sicheren Log-in-Strategie. Achten Sie nicht nur darauf, dass Sie Symbole, Zahlen und Buchstaben verwenden, sondern auch darauf dass sich Ihre Passwörter nicht zu stark gleichen. Ein Passwort, dass Sie auf anderen und potenziell unsicheren Seiten benutzen, sollte auf keinen Fall dort genutzt werden, wo sensible Daten oder private Informationen genutzt und gespeichert wurden.

5. Beobachten Sie die Aktivitäten auf Ihrem Account

Outlook und Outlook.com lassen zu, dass Nutzerinnen und Nutzer die Aktivitäten unter ihrem Accountnamen einfach nachverfolgen können. Die geographischen Daten zum letzten Log-in werden von Microsoft gespeichert, und können so schnell geprüft werden. Nutzen Sie diese Möglichkeit um sicherzustellen, dass die letzten Log-In Daten auch mit Ihrer eigenen Nutzung übereinstimmen. Wenn Sie sich zum Beispiel üblicherweise aus Frankfurt einloggen, Ihr Aktivitäten-Log bei Microsoft oder Outlook aber Log-in-Versuche aus Hamburg aufzeigt, könnte dies ein Indiz dafür sein, dass jemand an Ihre Daten gekommen ist.

6. Achten Sie auf Phishing-Versuche

Ein beliebtes Mittel zur illegalen Beschaffung von Passwörtern bleibt das sogenannte Phishing. Beim Phishing gelangen Hacker an sensible Daten in dem sie ihre Anfragen für Logins auf verschiedene Arten tarnen. Eine Phishing-E-Mail kann zum Beispiel aussehen wie die Kontaktaufnahme eines alten Freundes, alternativ könnte Sie aber auch kunstvoll als Warnung oder Mitteilung des E-Mail-Providers getarnt sein. Unter dem Gewand einer legitimen Anfrage von Microsoft können sich Hacker den Zugriff zum Account verschaffen, in dem sie zum Beispiel Nutzer auffordern, ein neues Passwort anzulegen. In Wirklichkeit geht es natürlich nur darum, das “alte” Passwort zu bekommen, und dadurch die legitimen Nutzer auszusperren.

7. Achten Sie auf die Zugänge auf Ihren Geräten

Wissen Sie, auf wie vielen Geräten Sie derzeit in Ihrem Microsoft oder Outlook Konto eingeloggt sind? Wenn nicht, sollten Sie diesen Anlass nutzen, um sich eine Übersicht darüber zu machen, wo Sie überall mit diesen Konten aktiv sind – und wo nicht. Im Zweifelsfall kann es hilfreich sein, sich zunächst aus allen Geräten auszuloggen, und dann strategisch wieder einzuloggen. Dies stellt sicher, dass Sie wirklich nur dort in Ihrem sensiblen Outlook oder Microsoft Konto eingeloggt sind, wo dies notwendig ist. Zudem können Sie über Ihr Konto einsehen, ob Fremdgeräte Ihre Konten nutzen.

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