Mail vom Japanischer Amokläufer lockt PC-Nutzer in die Falle

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Sieben Tote gehen auf das Konto eines Amokläufers, der am frühen Morgen des vergangenen Sonntags mit seinem Gefährt in eine Menschenmenge fuhr und dort mit dem Messer auf jeden einstach, der ihm in die Quere kam.
Schon wenige Tage nach der Aktion haben nun die Panda Security Labore E-Mails gefunden, die genau dieses Geschehen nutzen, um ihre Schädlinge unter Computer-Nutzern zu verteilen – ein weiteres Beispiel für Social Engineering Techniken, die zur Verwendung kommen, wenn aktuelle Geschehnisse allgemeine Neugier wecken.

Absender der Botschaft ist vorgeblich der Radiosender RPP. Die E-Mail-Nachricht enthält eine kurze Erklärung des Amok-Laufs sowie ein entsprechendes Video, das vom Computer-Nutzer heruntergeladen werden muss, und in dem der Trojaner QHost.IH versteckt ist. Dieser verändert die Host Datei, indem er gefälschte Webseiten verschiedener Banken einfügt. Versucht der User im Weiteren eine Verbindung zu einer der Original-Bankseiten aufzubauen, wird er auf Anhieb an eine manipulierte Seite weitergeleitet und die von ihm eingegebenen Daten abgefangen.

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