240 Prozent mehr Online-Schädlinge 2005

Viren

Im vergangenen Jahr ist die Anzahl der neuen Computer-Schädlinge um 240 Prozent gestiegen. Laut Panda Software http://www.panda-software.de/
sind 2005 in den hauseigenen Virenlabors 46.000 neue Bots, Trojaner,
Viren und andere Übeltäter aufgetaucht. Im Jahr zuvor wurden 13.000
neue Varianten schädlicher Software entdeckt. Die Anzahl der neuen
Viren ist im Vergleich erheblich zurückgegangen, Würmer und Trojaner
machen noch immer einen bedeutenden Teil der Schädlinge aus. Mit über
10.000 neuen Varianten sind Bots die Malware-Gattung, die am
schnellsten wächst.Obwohl die Zahl der Schädlinge explodiert, treten wenige "Epidemien"
auf. "Diese beiden Faktoren lassen uns annehmen, dass uns
Cyber-Kriminelle bewusst in die Irre führen wollen um maßgeschneiderte
Schädlinge und Spionage-Strategien zu entwickeln", meint der Direktor
der PandaLabs, Luis Corron. Ein Indiz dafür sei das Szenario im
November 2005, so Corron. Binnen weniger Stunden sind damals fünf
Würmer der Sober-Familie in über 350 Varianten im Internet kursiert.

Jeden
Tag werden in den Labors von Panda rund 300 neue Schädlinge aufgespürt.
Panda Software setzt dabei auf proaktive Sicherheitslösungen.
Programme, die nur anhand der Signatur arbeiten, seien gegen neue
Gefahren wirkungslos, schreibt das Unternehmen in einem Bericht. Das
"TruPrevent" System soll Bedrohungen anhand ihres Verhaltens schon
erkennen, bevor ein Labor sie als solche klassifiziert. Ständige
Updates von Sicherheits-Software seien damit obsolet. "Angesichts des
Malware-Panoramas werden intelligente Lösungen immer wichtiger",
erklärt Corrons.

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