De-Mail – rechtsverbindliche Kommunikation über das Internet

Nachrichten

Mit einer De-Mail soll es möglich sein, rechtsverbindliche Nachrichten zu versenden, eine sichere Onlinedokumentenablage einzurichten und einen Identifizierungsdienst zu nutzen.

Vor 25 Jahren, als die erste E-Mail versendet worden war, ist an solche Technologien noch gar nicht gedacht worden. De-Mail können alle nutzen, die sich dafür registrieren und eindeutig identifizieren. Bevor der Zugang eingerichtet und auch freigeschaltet wird, erfolgt eine Überprüfung der Daten. Bei Golem, http://www.golem.de/0910/70350.html, heißt es, dass danach De-Mail von jedem Rechner aus genutzt werden kann. Die Telekom machte sogar die Aussage, dass dieser Dienst so rechtsverbindlich ist, dass eine verschickte De-Mail einem Einschreiben entspreche. Die Verbindung wird über das SSL-Verfahren hergestellt.
Peter Schaff, Bundesdatenschützer, hat noch im Februar 2009 diesen Dienst kritisiert, denn die Kommunikation ist nicht über eine End-to-End-Verschlüsselung gesichert. Zudem war er der Ansicht, dass die abgelegten Daten nur dann sicher sind, wenn diese auch verschlüsselt gesichert werden und lediglich der User den Schlüssen dazu habe.

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