E-Mail-Versand-Sendeprobleme an der Firewall beseitigen

Tipp Archiv

Aufgrund von Spam- und Virenattacken haben viele Anbieter von E-Mail-Postfächern via SMTP aus Sicherheitsgründen den Standardport 25 für den Mailversand komplett gesperrt bzw. den Betrieb darüber stark eingeschränkt. Die Folge: Der Mailversand klappt nur noch sporadisch bzw. von heute auf morgen gar nicht mehr. Viele Anbieter von E-Mail-Postfächern haben allerdings mittlerweile einen Alternativport (587) für den Versand von E-Mails freigeschaltet. Diesen müssen Sie statt des Standardports in Ihrem Mailprogramm eintragen, um wieder problemlos Mails verschicken zu können. Bei Outlook Express gehen Sie dazu so vor: Wählen Sie im Programm „Extras/Konten“ und wechseln Sie in das Register „E-Mail“. Markieren Sie hier den Eintrag des Mailkontos, für das Sie den Alternativport für den Mailversand eintragen wollen, und betätigen Sie die Schaltfläche „Eigenschaften“. Wechseln Sie in das Register „Erweitert“ und tippen Sie oben hinter „Postausgang (SMTP)“ statt der Voreinstellung „25“ die Zahl „587“ ein. Die übrigen Einstellungen lassen Sie unverändert und schließen das Fenster mit „OK“. Der Mailversand funktioniert in der Regel wieder fehlerfrei – eventuell müssen Sie hierzu Ihre Firewall so konfigurieren, dass das E-Mail-Programm ab sofort über den neuen Port 587 auf das Internet zugreifen darf. Sollte es trotzdem nach wie vor nicht möglich sein, E-Mails zu verschicken, kontaktieren Sie den Anbieter des Mailpostfachs und fragen ihn um Rat. Es gibt leider auch Anbieter, die keinen Alternativport bzw. einen anderen Alternativport wie angegeben eingerichtet haben.

-

Vorheriger Artikel Nächster Artikel

Hat Ihnen der Beitrag gefallen?

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Keine Bewertung vorhanden)
Loading...

Kommentar zu “E-Mail-Versand-Sendeprobleme an der Firewall beseitigen

  1. erbsenzaehler

    Es war eine gute Idee von vanda69, diesen Beitrag zu erstellen und zu veröffentlichen.

    Es wäre wünschenswert, wenn noch weitere dieser „Kleinigkeiten“ niedergeschrieben und veröffentlicht werden.

    Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.