Greymails nerven die E-Mail Nutzer

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Alerts, Produktinformationen und abonnierte Newsletter sind für einige E-Mail Nutzer nicht nur ein Störfaktor, sie nerven richtig. Das hat sich durch eine EMNID-Umfrage, die Windows Live Hotmail beauftragt hat, ergeben. Es ist nicht immer ganz klar, ob es sich bei den als "Greymails" bezeichneten Mails um Spams handelt. Der Begriff an sich ist vielen Nutzern unbekannt, aber die Postfächer werden von ihnen tagtäglich gefüllt. Sicherlich haben die Nutzer die Newsletter, Produktinformationen und Alerts einst abonniert, aber irgendwann können diese auch uninteressant werden.

Das Problem dieser Mails liegt darin, dass sie nicht als Spam anerkannt werden und demnach im Posteingangsordner landen. Die Betroffenen aber beseitigen die Greymails aber nicht dauerhaft, sondern löschen sie einfach nur. Rund 87 Prozent von 1.115 deutschen Mail-Nutzern gehen auf diese Weise vor. Mit den Ergebnissen der Umfrage hat sich ergeben, dass die Mails für die Nutzer ein wahres Problem sind. Es sind etwa 14 Prozent der eingehenden Nachrichten, die als Greymail zu bezeichnet sind. Lediglich 4 Prozent sind Spams. Hotmail hat für dieses Problem aber eine Lösung gefunden. Durch eine Kombination zweier Funktionen ist es möglich, den Posteingang aufzuräumen und sich von Greymails zu befreien. Mittels der "Aufräumen"-Funktion ist es den Nutzern möglich, Newsletter, Alerts oder Produktinformationen, die einst abonniert worden, in einen vordefinierten Ordner zu sortieren. Außerdem lässt sich eine Regel erstellen, mit der bestimmt wird, was mit derartigen Mails passieren soll. So muss man ich nicht immer mit einem vollen Posteingang herumärgern, sondern erhält nur jene Mails, die auch interessant sind.
 

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