Spam-Flut ist ungebrochen

Viren

Im Mai wurde der wichtigste Provider für Online-Kriminelle aus dem Verkehr gezogen. Spürbare Auswirkungen auf den Spam-Versand hatte dies jedoch nicht. Über die Server d es Webhosters Pricewert LCC wurde ein ganzes Netz von Bots für den Spam-Versand gesteuert.

Auch im Juni waren laut MessageLabs Intelligence Report 90,4% aller E-Mails Spam. Im Jahr 2007 betrug der Anteil an Spam-Mails noch 84,6%.
Die US-Handelsaufsicht setzte die Offline-Schaltung des Providers durch, dessen Server ein Tummelplatz von Malware und Phishing-Seiten waren. Das virilste Botnet "Cutwail" wurde ebenfalls von dort aus gesteuert.
Die Behörden versprachen sich von der Abschaltung ähnliche Erfolge wie bei der Abschaltung des Webhosters McColo letztes Jahr im November. Bis Februar 2009 war durch diese Maßnahme das Spamaufkommen deutlich niedriger als vor der Abschaltung.

Doch "Cutwail" hat sich schon nach wenigen Stunden erholt und lief bereits wieder mit 30% Leistung, was auf eine enorme Vernetzung innerhalb der Spammer-Szene schließen lässt. Das Spamaufkommen blieb auch nach der Abschaltung mit 90,4% unverändert.
 

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