Virenprogrammierer wollen mit ihrer „Arbeit“ Geld verdienen

Viren

Von Januar bis Ende März hat der Anteil der Spyware und Adware 60
Prozent der erkannten Malware betragen. Nach Spyware und Adware folgen
mit 18 Prozent Trojaner. Ganze fünf Prozent davon gehören der
Download-Familie an, die dazu programmiert wurde, andere Malware
herunter zu laden. Dies sind die Ergebnisse des Online-Scanners
"Activescan" des Security-Spezialisten Panda Software http://www.panda-software.de.Ziel ist nicht mehr einen Rechner nur zu beschädigen, die
Malware-Autoren wollen vor allem finanziellen Nutzen aus ihren
Kreationen ziehen. Das erklärt laut Panda die Aktivität der Trojaner,
die eng mit Spyware verbunden sind. Häufig werden Trojaner als
Verbreitungsmittel für Spyware- und Adware-Anwendungen genutzt. Würmer,
die früher häufiger anzutreffen waren, wurden nur in elf Prozent der
Fälle registriert. Dialer (0,3 Prozent) oder Backdoor-Trojaner (2
Prozent) spielen derzeit ebenfalls eine eher untergeordnete Rolle.
Aufgrund der Daten von PandaLabs, dem Panda Software Forschungslabor,
sind 42 Prozent der neu erschienenen Malware Trojaner.

In
Hinblick auf Würmer verfolgen die Autoren scheinbar eine neue
Strategie. Sie setzen so viele Varianten wie möglich in extrem kurzer
Zeit frei. Dadurch soll eine möglichst hohe Anzahl von Rechnern
infiziert werden. Auch hier steht wieder der finanzielle Nutzen im
Vordergrund. Die Programmierer versuchen nicht nur ihre Malware schnell
und weiträumig zu verteilen, sondern gleichzeitig auch andere Malware
auf die Systeme zu bringen. Die Mytob-Wurm-Familie besteht bereits aus
60 Mitgliedern, die alle in den ersten drei Monaten dieses Jahres
erschienen sind. Diese Würmer sind in der Lage, Netzwerke mit Spyware
zu infizieren oder Zombie-Rechner, die massenhaft E-Mail-Spam
verteilen, zu produzieren.

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