Wurm W32/Fizzer-A verbreitet sich rasant im Internet

Viren

Nach einem eher harmlosen Start verbreitet sich der E-Mail- und P2P-
Wurm Fizzer besonders rasant im Internet. Aufgetaucht ist der Wurm
bereits am 8. Mai 2003, allerdings wies nichts auf die nun
eingetretene explosionsartige Verbreitung hin, die auch erst mehrere
Tage spaeter auftrat. Zahlreiche Hersteller von Antiviren-Software
warnen uebereinstimmend vor diesem Unhold und empfehlen eine
moeglichst zuegige Aktualisierung der entsprechenden Virenscanner.W32/Fizzer enthält aber zusätzlich noch Routinen eines Keyloggers, eines Remote-Access- und HTTP-Servers — beide erlauben die volle Kontrolle des Systems –, sowie Routinen, die die Überwachung durch Antivirus-Software beendet.

Fizzer versendet sich im Anhang einer E-Mail mit diversen Betreffzeilen und Texten im Mail-Body. Der Wurm beinhaltet deutsche und englische Wortlisten, aus denen er die Texte generiert. Nach Aussage von TrendMicro sind einige der deutschen Meldungen in schwäbisch verfasst, was die mögliche Herkunft des Wurms stark eingrenzt.

Betroffen sind alle Windows-Plattformen. Nach Angaben der AV-Hersteller sind entsprechende Virensignaturen zum Entdecken von Fizzer verfügbar.

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