Email aufs Handy per SMS

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SMS ist eine sinnvolle Einrichtung! Man kann schnell eine Mail durchchecken, ohne sich gleich ins Internet einwählen zu müssen. Oder Sie senden Ihren Kollegen eine Botschaft! Aber Vorsicht, die Kosten für diesen Dienst sind nicht gerade gering. Die Anbieter verlangen zwischen 0.10 Euro und 0.17 Euro pro SMS-Mail. Nun wollen wir ihnen hier erklären, was SMS ist und wie man damit umgeht, sonst würden wir ja nicht Mailhilfe.de heißen.

Auf 160 Zeichen Länge ist eine SMS Textbotschaft möglich. Das Senden ist
nicht nur auf E-Mails an Computer begrenzt, sondern auch zwischen den SMS-fähigen
Handys möglich. Die SMS-Mitteilung ist kein spezieller Standard zum Austausch
von Textnachrichten. Nur durch das Voranstellen einer Emailadresse wird
der Short Message Service (SMS) zum Mail Protokoll des Internets.

Die Übertragungsdauer bei SMS kann jedoch sehr unterschiedlich ausfallen.
Die Zeit vom Absenden bis zum Erhalt der Nachricht kann zwischen einer
Minute und sieben Stunden dauern,  je nach Provider und dessen Connectivity.
Bei wichtigen und eiligen Mitteilungen sollte das Handy also wieder so
benutzt werden, wie es eigentlich ursprünglich gedacht war: zum Telefonieren.

Eigentlich hat heutzutage fast jedes Handy die Möglichkeit SMS-Nachrichten
zu empfangen bzw. zu versenden. Die großen Telefongesellschaften, wie
D1, D2 und E-Plus bieten diesen Service an. Doch viele Handybenutzer wissen
nicht, wie SMS funktioniert.Kein Wunder; denn die Handys und Telefonanbieter
machen es dem Anwender nicht gerade leicht.

Ihre Telefongesellschaft hat eine bestimmte SMS-Servicenummer für Ihren
Mailversand. Sie sollten sich auf jeden Fall diese Nummer merken, denn
Sie müssen Sie bei Ihrem Handy einstellen. Wie dies funktioniert, entnehmen
sie der Betriebsanleitung Ihres Gerätes. Wenn Sie eine falsche Servicenummer
eingeben, geht gar nichts mehr, also Obacht!

Folgende Telefonnummern müssen Sie für den Emailversand anwählen:




D1    
  +49 171 0760000

D2       + 491722270010.

E Plus +49 1770 610000




Die internationalen
Vorwahlen sind absichtlich eingeführt, da man ja auch ins Ausland Mailen
kann.

D2 Kunden sollten noch ein Internet Passwort unter der Rufnummer 22 77
33 beantragen, da man so den Newsdienst D2-Message Plus gleich mitgeliefert
bekommt. Achtung, der Anruf muß vom Handy aus geführt werden.

Um nun eine Mail empfangen zu können, müssen Sie zunächst Ihre Mailadresse
aktivieren.

 D1, Versand der Zeichenfolge ( des Wortes)  „OPEN“
an die Nummer 8000

 D2, keine Anmeldung, einfach nur Versand einer Email-Adresse über
die Nummer 3400

 E-Plus, Versand der Zeichenfolge „START“ an die Nummer
767 62 45

Die Probleme treten oft beim Versand vom Handy aus auf. Es ist wichtig,
daß man nach der Emailadresse (an einen Computer), die man eingeben hat,
ein Leerzeichen setzt. Bei einigen Handys muß man einen Punkt bzw. einen
Doppelpunkt statt des Leerzeichens setzen. Ein weiteres Problem ist das
Fehlen des @ Zeichens bei einigen Handys.Hier nimmt man stattdessen ein
* Zeichen, einen Unterstrich oder ein zweifaches Minus (–). Nun sollte
das Versenden ohne größere Probleme funktionieren.

Wenn Sie vom Computer auf ein Handy mailen wollen, sollten Sie ein Programm
herunterladen, das auf das jeweilige Handy-Netz sendet oder einen der
kostenlosen Anbieter benutzen.

Es gibt die Möglichkeit, einen kostenlosen Dienst aus dem WWW zu benutzen.
Neuerdings bieten auch einige Provider wie z.B. AOL einen SMS Dienst an.
Es gibt auch Web-Dienste, die ihre Nachricht ins Ausland schicken. Wir
möchten Ihnen ein paar davon vorstellen:



MTN:
Global SMS Message


 Dieser Dienst bringt ihre Email weltweit auf fast jedes Handy. Wählen
sie einfach ihr Land aus und die Telefonnummer, die Sie erreichen wollen 
und ab geht die Post. Dieser kostenlose Dienst steht ihnen rund um die
Uhr zur Verfügung.

SMS Begriffe:































Speech Coding:


Sprachkodierung (SMS)- ein Algorithmus verwandelt die digitalen Signale
in analoge Sprache. Ein wichtiger Bestandteil ist die LPC (Long Time Prediction),
die eine effiziente Extrapolation der Sprache erlaubt. Sollte ein digitaler
Sprachblock nicht ordnungsgemäß empfangen worden sein, akzeptiert das
System eine Fehlertoleranz von bis zu 2 Prozent ohne hörbaren Effekt.




Frequency Hopping:


Die Tägerfrequenzen zum Senden und Empfangen der Signale werden dynamisch
zugewiesen. Das vermeidet Kollisionen zwischen einzelnen Frequenzen. Durch
eine spezielle Technik werden die Sprünge so gewählt, daß alle Mobiltelefone
innerhalb einer Zelle niemals die gleiche Frequenz zur selben Zeit verwenden.

 




Channel Coding:


Die Kanalkodierung wird eingesetzt, um sehr zuverlässige Kommunikation
mit Fehlerkorrektur zu erreichen. Ein einzigartiges Feature von GSM ist
die unterschiedliche Einstufung der Sprach-Bits nach ihrer Wichtigkeit.
So werden wichtige Bits geschützt, während unwichtige Bits überhaupt keinen
Schutz erhalten. So läßt sich wertvolle Bandbreite  beim Transfer
von Daten einsparen, bei dem jedes Bit wichtig ist und alle Datenpakete 
geschützt werden.




Discontinuous Transmission:


Während Gesprächspausen, die zu rund 60 Prozent bei einer Unterhaltung
stattfinden, wird der Sender abgeschaltet. Dadurch wird eine unnötige
Abstrahlung von der Antenne vermieden sowie die Lebenszeit des Akkus erhöht.




Power Control:


Leistungsregulierung, abhängig von der Signalstärke. In Gebieten mit
sehr gutem Signalempfang kann die Empfangs- und Sendeleistung des Mobiltelefons
gedrosselt werden.


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