Spark für iOS 27 erweitert Siri und Kalenderfunktionen

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Spark erweitert unter iOS 27 die Sprachsteuerung für E-Mails und Termine. Siri kann den Inhalt geöffneter Nachrichten berücksichtigen, Unterhaltungen zusammenfassen und Aktionen im Posteingang ausführen. Hinzu kommen eine Kalenderanbindung an Apples Systemfunktionen und ein flexibleres Layout für die iPhone-Spiegelung auf dem Mac.

 

Die am 14. September 2026 vorgestellten Neuerungen vertiefen die Integration des E-Mail-Clients in Apples Betriebssystem. Im Mittelpunkt steht die Fähigkeit von Siri, Anweisungen auf den aktuell sichtbaren Inhalt in Spark zu beziehen. Damit erweitert der Anbieter die bisherige Unterstützung für Sprachbefehle und Kurzbefehle um eine kontextbezogene Bedienung.

Siri berücksichtigt den Inhalt geöffneter Nachrichten

Spark unterstützte bereits zuvor bestimmte Aktionen über Siri und die Kurzbefehle-App. Nach Angaben des Anbieters fehlte dabei jedoch der Bezug zu den angezeigten E-Mails. Die Sprachassistenz konnte einen Befehl ausführen, aber nicht erkennen, auf welche sichtbare Nachricht sich eine unspezifische Anweisung bezog.

Mit der neuen Bildschirmwahrnehmung erhält Siri Kontext aus Spark. Dazu gehören die geöffnete Nachricht und sichtbare Einträge in der Posteingangsliste. Eine Anweisung zum Archivieren kann sich dadurch unmittelbar auf die gerade betrachtete E-Mail beziehen, ohne dass Absender oder Betreff erneut genannt werden müssen.

Auch Rückfragen zu einer Unterhaltung sind vorgesehen. Siri kann beispielsweise die Teilnehmer eines E-Mail-Threads anhand der Nachrichtendaten benennen. Der funktionale Unterschied zur bisherigen Sprachsteuerung liegt damit in der Zuordnung zwischen einer gesprochenen Anweisung und dem Inhalt der App.

E-Mail-Threads zusammenfassen und den Posteingang verwalten

Die Integration umfasst sowohl die Auswertung von Nachrichten als auch deren Bearbeitung. Bei einer Zusammenfassung soll Siri die wesentlichen Aussagen einer geöffneten Unterhaltung wiedergeben. Nach der Beschreibung des Anbieters werden dabei die beteiligten Personen, ihre Beiträge und noch offene Punkte berücksichtigt.

Für die Organisation des Posteingangs stehen mehrere Aktionen per Sprache zur Verfügung:

  • E-Mails archivieren oder löschen
  • Nachrichten als gelesen markieren
  • Wichtige E-Mails anheften
  • Unerwünschte Nachrichten als Spam kennzeichnen

Diese Befehle lassen sich auf eine geöffnete Nachricht oder einen sichtbaren Eintrag in der Nachrichtenliste beziehen. Der Anbieter beschreibt damit eine Bedienung anhand des aktuellen App-Kontexts. Eine uneingeschränkte Suche im gesamten Postfach ist damit nicht automatisch zugesichert.

Antworten und Weiterleitungen per Diktat

Zusätzlich unterstützt Spark das sprachgesteuerte Antworten und Weiterleiten. Anwender können eine Antwort diktieren, alle Beteiligten einer Unterhaltung adressieren oder eine Nachricht weiterleiten lassen. Laut Anbieter erfolgt der Versand über das zur betreffenden Nachricht gehörende E-Mail-Konto.

Gerade bei mehreren eingebundenen Konten ist diese Zuordnung relevant: Neben dem diktierten Inhalt muss die Aktion auch zur richtigen Unterhaltung und zum passenden Absenderkonto gehören. Die Neuerung verbindet somit die Texteingabe per Sprache mit der Auswahl der jeweiligen Nachrichtenaktion.

Spark-Kalender wird für Siri, Kurzbefehle und Spotlight zugänglich

Eine weitere Änderung betrifft die Kalenderintegration. Spark stellt seine Kalenderereignisse erstmals für Siri, die Kurzbefehle-App und Spotlight bereit. Termine können per Sprachbefehl erstellt, geändert und gelöscht werden, ohne Spark dafür manuell zu öffnen.

Zu den beschriebenen Abläufen gehören das Anlegen einer Teambesprechung mit Einladungen, das Verschieben eines bestehenden Termins und das Entfernen einer Veranstaltung. Wiederkehrende Arbeitsschritte lassen sich über Kurzbefehle automatisieren. Welche Aktion ausgeführt wird, hängt dabei vom eingerichteten Kurzbefehl ab.

Neu angelegte Ereignisse werden laut Spark-Dokumentation im Standardkalender der App gespeichert. Bei mehreren eingebundenen Kalendern bestimmt somit diese Einstellung das Ziel für neue Termine.

Adaptives Layout für die iPhone-Spiegelung auf dem Mac

Neben der Sprachsteuerung passt Spark seine Oberfläche an die erweiterten Fenstermöglichkeiten an. Nach Angaben des Anbieters unterstützt iOS 27 bei der iPhone-Spiegelung auf dem Mac frei veränderbare Fenstergrößen und Seitenverhältnisse.

Spark reagiert auf diese Größenänderungen mit einem adaptiven Layout. Die Darstellung passt sich an die verfügbare Fensterfläche an. Die Änderung betrifft damit die Nutzung der gespiegelten iPhone-App auf dem Mac und deren Darstellung bei unterschiedlichen Fensterproportionen.

Systemvoraussetzungen und Sprachverfügbarkeit

Für die Bildschirmwahrnehmung von Siri nennt Spark ein iPhone 15 Pro oder ein neueres, mit Apple Intelligence kompatibles iPhone sowie alternativ ein iPad mit einem Chip der M-Serie. Erforderlich sind außerdem iOS 27 beziehungsweise iPadOS 27 oder neuer, eine aktuelle Spark-Version und aktivierte, vollständig eingerichtete Apple Intelligence in einer unterstützten Region und Sprache.

Der Zugriff wird in den Systemeinstellungen unter Apps > Spark > Apple Intelligence & Siri freigegeben.

Für deutschsprachige Anwender ist die anfängliche Sprachbeschränkung relevant: Laut Spark-Dokumentation wird die neue Siri-KI zunächst als englischsprachige Beta bereitgestellt. Eine deutsche Sprachunterstützung wird dort zum beschriebenen Start nicht ausgewiesen.

Die Voraussetzungen unterscheiden sich je nach Funktion. Für die Kalenderanbindung an Siri, Spotlight und Kurzbefehle sowie für das adaptive Layout ist laut Spark-Hilfecenter keine Apple Intelligence erforderlich. Diese Verbesserungen stehen auf Geräten mit iOS 27 oder iPadOS 27 zur Verfügung.

FAQ zu Spark unter iOS 27

Welche E-Mail-Aktionen unterstützt Siri?

Siri kann Unterhaltungen zusammenfassen, Teilnehmer benennen und Nachrichten archivieren, löschen, als gelesen markieren, anheften oder als Spam kennzeichnen. Außerdem sind diktierte Antworten, Antworten an alle und Weiterleitungen vorgesehen.

Muss Spark für jede Aktion geöffnet sein?

Die beschriebenen kontextbezogenen E-Mail-Befehle beziehen sich auf Inhalte, die in Spark angezeigt werden. Kalenderereignisse lassen sich dagegen auch erstellen, ändern oder löschen, ohne die App manuell zu öffnen.

Benötigen sämtliche Neuerungen Apple Intelligence?

Nein. Die Bildschirmwahrnehmung von Siri setzt Apple Intelligence voraus. Die Kalenderintegration und das adaptive Layout benötigen laut Anbieter lediglich ein Gerät mit iOS 27 oder iPadOS 27.

Ist die neue Siri-KI bereits auf Deutsch verfügbar?

Die Spark-Dokumentation beschreibt zunächst eine englischsprachige Beta. Deutsch wird für diese Startphase nicht als unterstützte Sprache genannt.

In welchem Kalender landen per Siri angelegte Termine?

Neue Ereignisse werden in dem Kalender gespeichert, der in Spark als Standardkalender festgelegt ist.

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